mit kolping unterwegs – mit kolping unterwegs – mit kolping unterwegs – mit kolping unterw

  Familienausflug der Kolpingsfamilie Do-Brackel am 13.07.2002

oder

  „Kaffeefahrt der besonderen Art“

  Mit dem Reisebus ging es nach Medebach im Hochsauerland. Während  der Fahrt hörten wir von unserem Kolpingmitglied Konrad Rempe viel Interessantes über die Stadt, ihre Bewohner, die Gebäude. Die Erklärungen waren voller wissenswerter Einzelheiten und durchsetzt mit persönlichen Erlebnissen. Unterwegs machten wir Halt an der Ruhrquelle. Einige von uns tauchten ihre Hände in das klare Wasser oder tranken direkt aus der Quelle.

  Unter Hauptziel war der Besuch der Kaffeerösterei Klaus Langen. Dort bekamen wir zunächst ein reichhaltiges 2. Frühstück und ließen uns den erstklassigen TATICO-Kaffee munden. Dermaßen erfrischt hörten wir gern dem kurzweiligen und sehr sachverständigen Bericht des Firmeninhabers Klaus Langen zu.  

Er gab uns einen kurzen Überblick über das Kaffeegeschäft und die nicht gerade rosig Lage der Kaffeebauern in Mexiko. Mit dem Erlös, den sie durch den Verkauf an die Zwischenhändler erzielten, können sie nicht einmal ihre Kosten abdecken. Die Zwischenhändler geben Kredite zu überhöhten Zinsen und kaufen dann die Ernte zu einem schlechten Preis. Man kann sich leicht vorstellen, wie die Familien der Bauern immer mehr in die Schuldenfalle geraten und ihnen zum Schluß nichts mehr bleibt.

Das Kolpingwerk Deutschland hat eine Kooperative gegründet, um den Bauern nachhaltig zu helfen. Als Mitglieder dieser Kooperative kann der Kaffeebauer seine Kaffeeernte ohne Zwischenhändler direkt an die Kolpingpartner in Deutschland verkaufen. Statt 55 US-Dollar, dem aktuellen Weltmarktpreis, zahlen die Abnehmer einen garantierten Preis von 126 US-Dollar für 46 Kilo Rohkaffee. Die Bauern können ihre Lebensqualität entscheidend verbessern, sie investieren ihre Einnahmen in die Infrastruktur, z.B. besitzen sie inzwischen einen eigenen Transporter. Kaffeeröster Klaus Langen stellt bei seinen regelmäßigen Besuchen in Mexiko voll Freude fest, daß es den Menschen spürbar besser geht. Immer wieder weist er darauf hin, daß wir ihren Kaffee in Deutschland nur gut verkaufen können, wenn der TATICO nachweislich besser ist als anderer Kaffee. Die Rösterei Langen in Medebach trägt ihren Teil zum guten Geschmack bei. „Wir rösten die Bohnen 20 Minuten bei maximal 230 Grad. Die Großröstereien nehmen sich dafür höchstens vier Minuten Zeit und rösten bei 450 Grad“, vergleicht Klaus Langen. Ein Videofilm und ein Rundgang durch die Rösterei rundeten den Besuch ab.  

Nun kommt es auf uns an:

Trinken wir TATICO!!!

Wir helfen damit einer wirklich guten Sache!  

Brauchen wir noch Argumente? 
Hier sind 10 gute Gründe für 
TATICO MILD

  TATICO MILD          ist kein Mischkaffee sondern besteht aus 100 % der Sorte                                                                      Arabica Bohne

  TATICO MILD          hat eine sehr hohe Ergiebigkeit

  TATICO MILD          wird in Hochlagen an kalkhaltigen Hängen gepflanzt. Daher ist er  
                                   säurearm und magenfreundlich

TATICO MILD          erfährt keine chemische Behandlung der bleibt naturbelassener  
                                   Rohkaffee

TATICO MILD          wird in einer handwerklich arbeitenden Kaffeerösterei veredelt, die  
                                   schonende Langzeitröstung gewährt ein gleichbleibendes Aroma

  TATICO MILD          wir natürlich und naturnah angebaut ohne Pesticide und Insekticide  
                                   und ohne chemischen Dünger

 TATICO MILD          ist ein Projekt, in dem es direkte Kontakte zwischen der Kooperative,  
                                   dem Röster und Verbraucher gibt, das schafft Vertrauen im Umgang  
                                   und ist nicht anonym  

TATICO MILD          hat einen fairen Preis und garantiert eine gerechtere Entlohnung für die                                                          Produzenten  

TATICO MILD          hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis  

TATICO MILD          ist ein qualitativ hochwertiger Kaffee – das schmeckt man sofort  

Nun aber weiter in unserem Ausflugsprogramm. 
Wir besichtigten die schöne Pfarrkirche St. Peter und Paul in Medebach, eine der größten Kirchen unserer Diözese. Konrad Rempe machte uns auf einige Kunstwerke aufmerksam und hatte manche launische Begebenheit zu erzählen. Ein Besuch in der sehr alten St. Andreas Kapelle, die ihre erste Renovierung auf das Jahr 1341 zurückführt, beeindruckte uns alle.

Natürlich war dann eine erholsame Pause mit Kaffee und Kuchen angesagt. Das „Land der tausend Berge“ präsentierte sich uns heute leider als „Land der tausend Regentropfen“.  

Diese Ortsansicht stellte uns Konrad Rempe für  diese Veröffentlichung zur Verfügung. Sie wurde  im Jahre 1940 von seinem Vater, Johannes Rempe, gezeichnet. 
Trotzdem wagten wir den Spaziergang entlang des Kreuzweges und hielten in der Kahlen Kapelle eine kurze Besinnung. Die Natur im Regen hatte auch ihre Romantik. Die Berge lagen im geheimnisvollen Dunst, die Baumstämme waren schwarz und naß und sehr majestätisch. Es hätte uns schlimmer treffen können, immerhin war es warm und nicht windig. Jetzt wurde es aber wieder Zeit für eine Nahrungsaufnahme.  

In der urgemütlichen Gaststätte Lübbers ließen wir uns ein hervorragendes Abendbrot schmecken, tranken ausnahmsweise einmal Bier und Wasser statt Kaffee und hatten Gelegenheit, uns so richtig miteinander auszusprechen.  

Die Rückfahrt verlief dank unseres geschickten und umsichtigen Busfahrers ohne Probleme. Der bei Langen erworbene TATICO fand guten Absatz. Jetzt bleibt mir nur noch eines: Dank an Wilhelm Stehling, der diesen Tag so gut vorbereitet und begleitet hat.  

Wir freuen uns schon alle auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt  

mit kolping unterwegs – mit kolping unterwegs – mit kolping unterwegs – mit kolping unterw

 

Ursula Roter.

 

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