Am
Samstag, den 2. November 2002 verabschiedeten wir unseren langjährigen Präses
Antonius Groth mit einem Festhochamt in der
St. Clemens – Kirche in Brackel.
Nach
dem festlichen Einzug der Geistlichen
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Diözesanpräses
Josef Holtkotte,
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Bezirkspräses
Michael Ortwald,
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Präses Ludger Keite
und
-
Präses Antonius
Groth,
mit
Bannerabordnungen aus der Gemeinde, wurde der Gottesdienst von Pfarrer Ludger
Keite eröffnet. Im Rahmen des Hochamtes wurde eine neue, selbstgestaltete Kerze
als Kolpingkerze geweiht. Musikalisch bereichert wurde die Messe durch das
Orgelspiel der Kirchenmusikerin Helena Cataro und dem brillanten Gesang von
Tenor Mirko Roschkowski.
Die
Kollekte in dieser Messe war bestimmt für das Kolpingwerk in Sambia, um damit
das Projekt „Sonne für Sambia“ zu fördern. Hierbei soll ein Verkaufsshop
der Kolpingsfamilie in Kasama entstehen, in dem sie ihre landwirtschaftlichen
Produkte verkaufen können.
In
dem herzlichen Dankeswort von Diözesanpräses Josef Holtkotte an Präses
Antonius Groth, ging er auf die 25 jährige Tätigkeit als Präses ein. In
dieser Zeit hat sich Antonius Groth mit seiner ausgleichenden und vermittelnden
Persönlichkeit in besonderer und vorbildlicher Weise um die menschlichen
Belange der Kolpingsfamilie gekümmert. Darüber hinaus wurde seine
Verbindlichkeit von allen hoch geschätzt. Als Zeichen überreichte der Diözesanpräses
eine Bronzeplakette mit dem Kolpingzitat: „Wer Menschen gewinnen will, muss
das Herz zum Pfande einsetzen.“ Den Abschluss der Messe bildete ein virtuoses
Orgelspiel und das Kolping – Grablied.
Anschließend
fand ein Empfang im Franz – Stock – Heim statt. Hier erhielt Herr Antonius
Groth die Ernennungsurkunde zum Ehrenpräses aus den Händen des Vorsitzenden
unserer Kolpingsfamilie,
Heinrich Hauschulz.
Ferner
konnte ihm das Mitgliedsabzeichen in Silber des Kolpingwerkes Deutschland
verliehen werden.
In
seiner Laudatio ging der Vorsitzende auch auf das Evangelium des Sämanns ein,
welches mit bedacht gewählt wurde. Denn der gebürtige Westerwälder Antonius
Groth konnte Ende September dieses Jahres seinen 65. Geburtstag feiern und wird
deshalb Anfang des Jahres 2003 als Lehrer aus dem Schuldienst ausscheiden. Als
Deutsch- und Religionslehrer ist er am Leopold – Hoesch – Berufskolleg tätig.
Wie der Vorsitzende aus eigener Erfahrung zu berichten wusste, ist Antonius
Groth immer daran interessiert, was aus seinen Schülern geworden ist. – Oder
wie die Saat des Wortes aufgegangen ist.
Auf der letzten Mitgliederversammlung hatte Antonius Groth, das Amt des Präses
übergeben, an den neuen Pfarrer der St. Clemens – Gemeinde Ludger Keite.
Ferner
konnte an diesem Abend der langjährige Wegbegleiter und ehemalige Pfarrer der
St. Clemens – Gemeinde Pfarrer i.R. Heinrich Schreckenberg begrüßt werden.
Besondere
Zeichen der Verbundenheit wurden in den anschließend verlesenen Grußworten von
Erzbischof James Spaita aus Kasama, Sambia, des Bischofs von Trier Prof. Dr.
Reinhard Marx, Bundespräses Alois Schröder und des ehemaligen Kolpinggeneralpräses
Prälat Heinrich Festing deutlich.
In
den abschließenden Worten sprach Ehrenpräses Antonius Groth allen
Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern seinen Dank aus und versprach, weiterhin
am Leben der Kolpingsfamilie teilzunehmen.
Daran
schloss sich an, ein Abend mit vielen Erinnerung aus der gemeinsamen Zeit.
Hierbei waren es die vielen keinen Dinge und Zeichen, die für den Menschen
Antonius Groth sprechen.
Wir
wünschen unserem Ehrenpräses weiterhin Gottes reichen Segen.
-
Treu Kolping -
Heinrich
Hauschulz
Vorsitzender
der
Kolpingsfamilie Dortmund - Brackel